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Im SZ-Interview erklärt der Geschäftsführer der Mozilla-Stiftung, Mark Surman, warum es immer schwieriger wird, mit dem Firefox-Browser ein Gegengewicht zu Chrome zu bilden und wie Nutzer die Macht der großen Plattformen brechen könnten.

Unter anderem sagt er: „Google mag seine Macht nicht missbrauchen wollen, aber es gebraucht sie. Und sie sind so mächtig, dass bereits der Gebrauch dieser Macht missbräuchlich ist, unabhängig davon, was sie wollen. … Man könnte aber auch sagen, dass Google versucht, das World Wide Web in ein Google Web zu verwandeln.“

Das volle Interview lesen Sie unter https://www.sueddeutsche.de/digital/mozilla-firefox-google-chrome-mark-surman-1.4413739

Artikel in Medium:

Der erste Schritt zur Re-Dezentralisierung des Webs

(The First Step To ReDecentralize The Web – Broad strokes of a superfine promise)

Daten und Zeit sind alles, aber heute geben wir beides weg – kostenlos! Große Unternehmen nutzen kontrollierte Erfahrungen, um aus den Daten und der Zeit ihrer Nutzer Gewinn zu ziehen. Das Ergebnis ist ein zunehmend abgeschlossenes und zentralisiertes Internet.

Das war nicht immer so. Es gab eine Zeit, in der Internet und Web völlig offen und unabhängig waren. Diese Unabhängigkeit gab jedem die Möglichkeit, …

Zum Originalartikel (englisch):
https://medium.com/alfaenzo/introducing-alfa-the-first-step-towards-a-decentralized-web-72d2488e32f7

Infografik:

The World’s 200+ Unicorns, in One Giant Map
(Jeff Desjardins)

Unicorns are privately held startups valued at over $1B. Map is plotted based on country of origin, not exact geographic location.
(etwa: Einhörner sind privat gehaltene Startups im Wert von über $1B. Die Karte wird nach Herkunftsland und nicht nach genauer geografischer Lage erstellt.)

Zum Artikel:
https://www.visualcapitalist.com/worlds-200-unicorns-map/

„Wir müssen das Internet ändern, um es zu retten.” – Tim Berners-Lee, der Erfinder des WWW, sieht das Internet in Gefahr: Mangelnde Kontrolle über die eigenen persönlichen Daten, die schnelle Verbreitung von Fehlinformationen oder Fake News und die fehlende Transparenz bei politischer Online-Werbung sieht er als die Hauptprobleme.

Berners-Lee ruft dazu auf, das Web zu retten: „Es hat uns alle gebraucht, um das Netz, das wir heute haben, aufzubauen – und jetzt liegt es an uns allen, das Netz zu bauen, das wir möchten.” („It has taken all of us to build the web we have, and now it is up to all of us to build the web we want – for everyone.”)

Zum Original-Gastbeitrag im Guardian: „Tim Berners-Lee: I invented the web. Here are three things we need to change to save it”
https://amp.theguardian.com/technology/2017/mar/11/tim-berners-lee-web-inventor-save-internet

Einer von vielen Artikeln über die Thesen von Berners-Lee:
https://www.stern.de/digital/online/tim-berners-lee-erfand-das-internet—das-stoert-ihn-heute-gewaltig-7366350.html

„In den meisten EU-Mitgliedstaaten kontrolliert Google über 90 Prozent des Suchmarktes. In einigen Ländern sind es bis zu 97%.”

Quelle: The Atlantic, 2015

Zugegeben, der Artikel „Europeans Use Google Way, Way More Than Americans Do” ist schon etwas älter. Robinson Meyer beschreibt aber sehr gut die Situation der Suchmaschinennutzung in Europa. Seit 2015 hat sich daran nicht nennenswert etwas geändert.

„In most EU member countries, Google controls more than 90 percent of the search market. Sometimes, it controls much more: In Belgium, Germany, and Finland, it can claim more than 97 percent of all search engine use, according to a 2010 report by marketing research firm PTG Media.
By some measures, that’s some 30 percent more of the search market than Google controls in its home country. Estimates about Google market share in the United States put it between 67 and 75 percent of the search market.”

Zum Artikel: https://www.theatlantic.com/technology/archive/2015/04/europeans-use-google-way-way-more-than-americans-do/390612/