… titelt der Beitrag im Computer Magazin von BR24, der das Konzept Open Search erläutert. Mit dabei sind Suchmaschinen-Experte Dirk Lewandowsky und Open-Search-Initiator Stefan Voigt.

Link zur Sendung: Computer Magazin, BR24 (Minute 6:17-15:00)

Dass Google gerne Daten sammelt, ist kein Geheimnis. Aber: Kennt Google uns am Ende besser als wir uns selbst? Was verraten unsere Suchanfragen über uns? Kann man allein anhand von Online-Spuren das Leben einer Person nachbilden? Und wie manipulierbar werden wir dadurch?

Das Projekt Made to measure beantwortet diese Fragen auf beklemmend konkrete Weise. Allein anhand der Google-Daten einer anonymen Datenspenderin zeigt die Künstlergruppe Laokoon, wie ohne Magie und ohne KI aus Suchanfragen greifbare Informationen und ein sehr persönliches Profil werden.

Die Kreuzung aus Datenexperiment, Schauspiel, künstlerischer Recherche und journalistischer Investigation zeigt nicht nur, wie viele intimste Daten Google über uns sammelt, sondern auch wie verletzlich und manipulierbar uns das machen kann.

 

Interaktive Projektwebsite:
> deutsch
> englisch

Die ergänzende TV-Dokumentation von Laokoon ist in den Mediatheken von ARD und SRF abrufbar:
> ARD
> SRF

Interview mit Hans Block auf Corso (Deutschlandradio):
> https://www.deutschlandfunk.de/corso.806.de.html

In welcher Gesellschaft wollen wir  leben? Beim transatlantischen Dialog diskutierten darüber

  • Digital-Ökonomin Shoshana Zuboff, Bestsellerautorin von „Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus“ und vielen aus der Netflix-Dokumentation „The Social Dilemma“ bekannt, und
  • der Jurist und Datenschutzaktivist Max Schrems, der mit seiner Klage vor dem EuGH unter anderem das Privacy Shield zu Fall brachte.

Der Online-Dialog wurde veranstaltet von Alexandra Geese (Europaabgeordnete der Grünen).

 

„In Europe, a group called the Open Search Foundation has proposed a plan to create a common internet index that can underpin many European search engines.“

„Googles Lobby-Netzwerk aufdecken“

Lobby Control hat eine Petition gestartet und fordert, dass Google offenlegt, welche Organisationen und Denkfabriken der Internet-Konzern in Europa unterstützt. Die gemeinnützige Organisation befürchtet, dass im Digitalisierungsdruck auf viele Lebensbereiche und im Zuge der Neuregulierung der Digitalwirtschaft Konzerne Entscheidungen verdeckt beeinflussen. Deshalb verlangen sie die Offenlegung ihrer Lobby-Netzwerke. Google verweigert bisher eine solche Offenlegung.

Die Petition können Sie bei Lobby Control einsehen und unterzeichnen:
https://www.lobbycontrol.de/2020/06/googles-lobbynetzwerk-aufdecken/?pk_source=nl&pk_campaign=20200608

 

„Daimler-Vorstand: Europäische Cloud wichtiger als Raumfahrtprogramm2

„Daimler-Personalvorstand Wilfried Porth fordert rasche Investitionen zum Aufbau einer europäischen Daten-Infrastruktur als Alternative zu Diensten aus den USA und China.“

Der komplette Artikel auf https://t3n.de/news/daimler-vorstand-europaeische-1226298/

Die Zeitschrift T3N unterzieht 30 Suchmaschinen einem Kurztest.

Wei vielfältig der Markt der Suchmaschinen ist, zeigen die Kurzporträts im Magain T3N. Die Suchmaschinen werden mit ihren Spezialgebieten vorgestellt. Bewertet wird unter anderem der Datenschutz oder ob man mit der Nutzung der Suchmaschine gleichzeitig etwas Gutes tun kann. Suchaschinen mit Länderschwerpunkten oder Suchmaschinen für Kindern präsentieren die Autoren ebenso wie Suchmaschinen, die sich auf Geräusche, Bilder, Backlinks, Internetforen, Peer-2-Peer oder Bücher konzentrieren. Der Artikel zeigt: Es gibt viele Suchmaschinen, die ihren Dienst auf bestimmten Gebieten besser verrichten als der Gigant mit fast 100 Prozent Marktanteil. Es muss also nicht immer „googeln“ heißen – warum nicht Chrunchbasen, Finn fragen, Blinde Kuh spielen oder Qwanten?

Das ganze Interview in der Sendung “Zündfunk” von Bayern 2: “Die europäische Antwort auf Google”:

https://t3n.de/news/google-alternative-474551/