Wie kann die Internetsuche der nächsten Generation aussehen? Wie kommen europäische Werte in die Internetsuche? Was würde eine neue Internetsuche für die europäische Souveränität und Wirtschaft bedeuten? Und wie kann es gelingen, alle – auch schon die Jüngsten – mit den nötigen „Suchkompetenzen“ auszurüsten?

Am 22. Juni ist die Open Search Foundation zu Gast im Basecamp Berlin. Prof. Dr. Melanie Platz (Universität des Saarlandes) und Dr. Stefan Voigt (Open Search Foundation e.V.) diskutieren mit dem niedersächsischen Digitalstaatssekretär Stefan Muhle über die Rolle der Internetsuche für die Demokratie, über Search Literacy und über neue Alternativen für eine unabhängige, nachhaltige und transparente Internetsuche.

Diskutiert mit!

Am Mittwoch, 22.6.2022 ab 17.30 im BASECAMP Berlin und online.

Infos und Anmeldung:
https://www.basecamp.digital/event/digitalstaatssekretaer-stefan-muhle-open-search-europas-internetsuche-der-naechsten-generation/

Das Event wird live gestreamt und aufgezeichnet.
Hier ist der Link: https://vimeo.com/event/2223719

Verantwortung der Wissenschaft, Wissenschaftskommunikation und -vermittlung und Technikfolgenabschätzung: Prof. Dr. Alexander Decker von der Open Search Foundation und Prodekan Marketing & Alumni an der TH Ingolstadt nahm im Oktober an der Talkrunde „Verantwortung der Wissenschaft“ teil, die im Rahmen des 14. Wissenschaftstags der Europäischen Metropolregion Nürnberg stattfand. Weitere Teilnehmer:innen waren Wissenschaftsminister Bernd Sibler, Prof. Dr. Sibylle Gaisser (Mitglied der Gemeinsamen Ethikkommission der Hochschulen Bayerns), Dr. Natascha Eckert (Siemens AG) sowie Prof. Dieter Kempf (ehemaliger Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie).

Link zur Aufzeichnung: https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/programmkalender/ausstrahlung-2652924.html

Samuel Sousa (Graz University of Technology) und Roman Kern (Know-Center GmbH) haben zusammen mit Christian Guetl von der Open Search Foundation (Leiter des CoDiS Labs, TU Graz) einen Artikel über die Herausforderungen und Lösungen des Datenschutzes in der offenen Suche veröffentlicht.

Hier ist die Zusammenfassung:

„Der Schutz der Privatsphäre ist weltweit von Bedeutung für Aktivitäten und Prozesse, die sensible Daten beinhalten. Aus diesem Grund haben viele Länder und Gebiete in letzter Zeit Vorschriften erlassen, die regeln, inwieweit Organisationen die von Menschen bereitgestellten Daten nutzen dürfen. In Bereichen der künstlichen Intelligenz, wie dem maschinellen Lernen und der Verarbeitung natürlicher Sprache, wurden bereits erfolgreich Mechanismen zur Wahrung der Privatsphäre eingesetzt, um den Datenschutz in einer Vielzahl von Anwendungen zu gewährleisten. Das Information Retrieval (IR) ist ebenfalls anfällig für Bedrohungen der Privatsphäre, wie z. B. Angriffe und unbeabsichtigte Offenlegungen von Dokumenten und Suchhistorien, die die Sicherheit der Nutzer beeinträchtigen und durch Datenschutzgesetze geahndet werden können.

Diese Arbeit zielt darauf ab, offene Herausforderungen für den Datenschutz in der neueren IR-Literatur aufzuzeigen und zu diskutieren, wobei der Schwerpunkt auf Aufgaben liegt, die nutzergenerierte Textdaten beinhalten. Wir leisten einen dreifachen Beitrag: Erstens geben wir einen Überblick über die Bedrohungen der Privatsphäre bei IR-Aufgaben; zweitens diskutieren wir anwendbare Mechanismen zur Wahrung der Privatsphäre, die in Lösungen zur Eindämmung der Gefahren für die Privatsphäre eingesetzt werden können; und schließlich geben wir Einblicke in die Kompromisse zwischen der Wahrung der Privatsphäre und der Nutzleistung bei IR-Aufgaben.“

Der Artikel ist auf englisch erschienen.
Autoren: Samuel Sousa, Christian Guetl, Roman Kern

Der vollständige Artikel steht in den arXivLabs zur Verfügung:
https://arxiv.org/abs/2110.10720

Videoaufzeichnungen

Carla Hustedt auf dem #ossym21

Video-Aufzeichnungen