Dass Google gerne Daten sammelt, ist kein Geheimnis. Aber: Kennt Google uns am Ende besser als wir uns selbst? Was verraten unsere Suchanfragen über uns? Kann man allein anhand von Online-Spuren das Leben einer Person nachbilden? Und wie manipulierbar werden wir dadurch?

Das Projekt Made to measure beantwortet diese Fragen auf beklemmend konkrete Weise. Allein anhand der Google-Daten einer anonymen Datenspenderin zeigt die Künstlergruppe Laokoon, wie ohne Magie und ohne KI aus Suchanfragen greifbare Informationen und ein sehr persönliches Profil werden.

Die Kreuzung aus Datenexperiment, Schauspiel, künstlerischer Recherche und journalistischer Investigation zeigt nicht nur, wie viele intimste Daten Google über uns sammelt, sondern auch wie verletzlich und manipulierbar uns das machen kann.

 

Interaktive Projektwebsite:
> deutsch
> englisch

Die ergänzende TV-Dokumentation von Laokoon ist in den Mediatheken von ARD und SRF abrufbar:
> ARD
> SRF

Interview mit Hans Block auf Corso (Deutschlandradio):
> https://www.deutschlandfunk.de/corso.806.de.html

Eine ausführliche Analyse über die Ziele und Organisation der Open Search Foundation und Kommentare zum Whitepaper finden sich auf Dragotin’s Blog. Er endet mit einem sicherlich zutreffenden Ausblick: „Building a lasting, productive and well established community will be the vital question for the whole project in my opinion. Offering a great idea, which this initiative is without question, will not be enough to motivate people to participate long term.“

In diesem Sinne: Wie wäre es mit einer Mitarbeit bei einer der osf-Fachgruppen? Wir freuen uns über aktive Mitstreiter:innen!

Hier geht’s zum Artikel: https://dragotin.wordpress.com/2020/06/14/open-search-foundation/