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Im SZ-Interview erklärt der Geschäftsführer der Mozilla-Stiftung, Mark Surman, warum es immer schwieriger wird, mit dem Firefox-Browser ein Gegengewicht zu Chrome zu bilden und wie Nutzer die Macht der großen Plattformen brechen könnten.

Unter anderem sagt er: „Google mag seine Macht nicht missbrauchen wollen, aber es gebraucht sie. Und sie sind so mächtig, dass bereits der Gebrauch dieser Macht missbräuchlich ist, unabhängig davon, was sie wollen. … Man könnte aber auch sagen, dass Google versucht, das World Wide Web in ein Google Web zu verwandeln.“

Das volle Interview lesen Sie unter https://www.sueddeutsche.de/digital/mozilla-firefox-google-chrome-mark-surman-1.4413739

Die Fachzeitschrift t3n hat alternative Suchmaschinen getestet:

https://t3n.de/news/google-alternative-474551/

„In den meisten EU-Mitgliedstaaten kontrolliert Google über 90 Prozent des Suchmarktes. In einigen Ländern sind es bis zu 97%.”

Quelle: The Atlantic, 2015

Zugegeben, der Artikel „Europeans Use Google Way, Way More Than Americans Do” ist schon etwas älter. Robinson Meyer beschreibt aber sehr gut die Situation der Suchmaschinennutzung in Europa. Seit 2015 hat sich daran nicht nennenswert etwas geändert.

„In most EU member countries, Google controls more than 90 percent of the search market. Sometimes, it controls much more: In Belgium, Germany, and Finland, it can claim more than 97 percent of all search engine use, according to a 2010 report by marketing research firm PTG Media.
By some measures, that’s some 30 percent more of the search market than Google controls in its home country. Estimates about Google market share in the United States put it between 67 and 75 percent of the search market.”

Zum Artikel: https://www.theatlantic.com/technology/archive/2015/04/europeans-use-google-way-way-more-than-americans-do/390612/